Geschichte Katzenglück

Wie kam es zu der Idee, neben einer Kleintierpraxis eine Tierpension zu betreiben?

Immer wieder wurde ich während meiner Praxistätigkeit von meinen Kunden gefragt, ob ich nicht eine Adresse hätte, wo ihre Lieblinge (meist handelte es sich um Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Vögel) für einige Zeit günstig untergebracht werden könnten. Sie selbst müssten für ein paar Tage ins Krankenhaus oder wollten über die Feiertage ihre Kinder, Eltern oder Freunde besuchen und konnten ihr Tier weder zu Hause noch bei Nachbarn betreuen lassen.

Noch schwieriger wurde es, wenn ihre Kleinen regelmäßig Medikamente  bekommen mussten, seien es Insulinspritzen bei Diabetes, Herztabletten oder aufwendige Diäten bei Nieren- oder Hauterkrankungen. Keine Pension in der näheren Umgebung konnte und wollte dies leisten – und so nahm ich die Tiere anfangs in unseren großen Krankenboxen auf. Das konnte allerdings nur ein Provisorium sein. Eine professionelle, artgerechte Unterbringung mit der Möglichkeit eines sicher eingezäunten Freilaufes musste her. Ich studierte viele Bücher und schaute mir viele Pensionen insbesondere unter dem Aspekt einer artgerechten, aber auch hygienischen  Unterbringung an. Im Gebäude meiner Kleintierpraxis waren glücklicherweise noch freie Räume vorhanden – diese ließ ich nach meinen Plänen umbauen.

Und so entstand für ihren Liebling eine kostengünstige, individuelle artgerechte Unterbringungsmöglichkeit, bei Bedarf mit medizinischer Vollversorgung.